Ein offener Wohnbereich ist dann gut beleuchtet, wenn jeder Bereich sein eigenes Licht hat: klares, funktionales Licht über den Arbeitsflächen in der Küche, gebündeltes Licht über dem Esstisch und mehrere sanfte Lichtquellen im Wohnzimmer, alle mit separaten Schaltern. Eine einzelne Deckenlampe in der Mitte reicht nie aus. Sie nimmt dem Raum seine Tiefe und lässt die verschiedenen Funktionen verschwimmen. Im Folgenden erfährst du, wie du die Bereiche einteilst, wie viele Lichtpunkte du einplanen solltest, wie du die Lumen berechnest, welche Lampen zu den einzelnen Bereichen passen und was die französischen Elektrovorschriften beim Verlegen oder Hinzufügen eines Lichtpunkts verlangen.
Kurz zusammengefasst
- Unterteile den Raum mit Licht: Küche, Essbereich und Wohnzimmer haben unterschiedliche Bedürfnisse, und jeder Bereich sollte separat eingeschaltet und reguliert werden können.
- Arbeite mit drei Ebenen: diffuse Allgemeinbeleuchtung, funktionales Licht für bestimmte Tätigkeiten und Akzentbeleuchtung für Tiefe und Charakter.
- Zähle die Lichtpunkte: In der Regel mindestens 5 in einem kleinen offenen Wohnbereich und mindestens 7 in einem größeren – ohne sie jemals alle gleichzeitig einzuschalten.
- Berechne die Lumen: empfohlene Lux-Zahl × Fläche in m². Für ein 20 m² großes Wohnzimmer mit 150 Lux werden etwa 3.000 Lumen benötigt, verteilt auf mehrere Lichtquellen.
- In Frankreich gilt die Norm NF C 15-100: höchstens 8 Lichtpunkte pro Stromkreis und mindestens zwei Beleuchtungsstromkreise. Für Arbeiten an der Elektroinstallation solltest du eine qualifizierte Elektrofachkraft beauftragen.
Inhaltsverzeichnis
- Zeichne die Bereiche ein, bevor du die Lampen auswählst
- Die drei Lichtebenen in einem offenen Wohnbereich
- Wie viele Lichtpunkte braucht man und wo platziert man sie?
- Wie viel Licht wird benötigt: die Berechnung der Lumen
- Küche: funktionales Licht ohne Schatten
- Essbereich: Der Tisch als Lichtinsel
- Wohnzimmer: mehrere Lichtebenen und indirektes Licht
- Eine moderne Wohnung beleuchten: Stile, die harmonieren
- Getrennt schaltbare Leuchten und regelbare Helligkeit
- Elektroinstallation in Frankreich: Was die NF C 15-100 vorschreibt
- Unsere Lampen zur Beleuchtung des offenen Wohnbereichs
- Unser Standpunkt
- Häufige Fragen
- Quellen
Zeichne die Bereiche ein, bevor du die Lampen auswählst
Der erste Fehler bei einem offenen Wohnbereich ist, die Lampen auszuwählen, bevor feststeht, wo Sofa, Tisch und Kücheninsel stehen. Die Beleuchtung richtet sich nach der Einrichtung, niemals umgekehrt. Nimm einen Grundriss des Raums, auch eine Handskizze, und markiere die Bereiche, die du tatsächlich nutzt: wo du kochst, isst, liest, fernsiehst und durchgehst, um hineinzugelangen.
Schau dir dann das natürliche Licht an. DesignMag empfiehlt, direkt beim natürlichen Licht anzusetzen und anschließend ästhetische und funktionale Lichtquellen in den verschiedenen Bereichen zu verteilen – als Teil eines einheitlichen, stimmigen Konzepts. Im selben Artikel wird daran erinnert, dass eine einzige Lichtquelle den Raum kleiner und monoton wirken lässt: Erst verschiedene Lichtquellen grenzen die Bereiche ab und bringen Bewegung in den Raum.
In der Praxis wird der Grundriss, den du gezeichnet hast, zur Karte deiner „unsichtbaren Wände“. Wo keine Mauern die Küche vom Wohnzimmer trennen, zeigt das Licht dem Auge, wo eine Funktion endet und die andere beginnt.
Die drei Lichtebenen in einem offenen Wohnbereich
Ein gut beleuchteter offener Wohnbereich kombiniert drei Lichtebenen. Berloni beschreibt diese Kombination als diffuses Umgebungslicht, funktionales Licht für Tätigkeiten und dekoratives Akzentlicht, das für Tiefe sorgt.
- Grundbeleuchtung. Sie bildet die Basis und ermöglicht es dir, dich im Raum zu bewegen, ohne zu stolpern. Deckenleuchten, Deckenstrahler und indirektes Licht, das nach oben strahlt. Es sollte gleichmäßig, aber nicht unbedingt hell sein.
- Funktionales Licht. Es beleuchtet konkrete Tätigkeiten: Gemüse schneiden, lesen, am Laptop arbeiten. Es konzentriert sich auf eine bestimmte Fläche, etwa die Arbeitsplatte, den Tisch oder den Lesesessel.
- Akzentlicht. Es verleiht dem Raum Charakter: eine Wandleuchte, die eine strukturierte Wand streift, eine Tischlampe auf einer Konsole, ein kleines Licht im Bücherregal. Es schafft Tiefe und sorgt abends für eine gemütliche Atmosphäre.
Wenn alle drei Ebenen zusammenspielen, kannst du je nach Bedarf entscheiden, welche du einschaltest. Morgens brauchst du vor allem funktionales Licht in der Küche. Abends auf dem Sofa genügen zwei oder drei sanfte Akzente, die dich in eine Lichtinsel hüllen.
Wie viele Lichtpunkte braucht man und wo platziert man sie?
Eine feste Anzahl gibt es nicht, aber einen guten Richtwert. Case & Interni empfiehlt mindestens 5 Lichtpunkte für kleinere und mindestens 7 für größere offene Wohnbereiche. Dabei gilt: Du musst nicht alle gleichzeitig einschalten. Diese Tabelle hilft dir, sie auf die einzelnen Bereiche zu verteilen.
| Bereich | Lichtfunktion | Typische Lichtpunkte | Geeignete Lampen |
|---|---|---|---|
| Eingangsbereich und Durchgänge | Orientierung und Begrüßung | 1 | Deckenleuchte, Wandleuchte |
| Küche | Funktionales Licht ohne Schatten | 2 oder mehr | Verstellbare Deckenstrahler, Unterbauleuchte |
| Essbereich | Gebündeltes Licht auf dem Tisch | 1 | Deckenleuchte mit verstellbaren Strahlern, mittig über dem Tisch |
| Wohnzimmer | Stimmungslicht und Entspannung | 2 o 3 | Wandleuchten, Tischlampen, kabellose Lampen |
| Lese- oder Arbeitsecke | Arbeitslicht | 1 | Schreibtischlampe, Tischlampe |
Einige Richtlinien zur Platzierung:
- Richte das Licht an der Funktion aus, nicht am Raum. Der Lichtpunkt im Essbereich gehört über den Tisch, auch wenn der Tisch nicht mittig unter der Decke steht.
- Vermeide Licht hinter der Person, die arbeitet. In der Küche wirft eine Lichtquelle, die nur hinter dir steht, deinen Schatten direkt auf das Schneidebrett.
- Denk an Steckdosen, nicht nur an Deckenanschlüsse. Tisch- und Nachttischlampen sorgen für zusätzliche Lichtebenen, ohne dass Umbauarbeiten nötig sind. Wiederaufladbare kabellose Lampen lassen sich dorthin stellen, wo du sie brauchst, auch fernab von Steckdosen.
- Lass die Decke atmen. Zu viele Einbaustrahler lassen einen Raum kalt und flach wirken. Besser sind wenige, gut platzierte Lichtpunkte und einige tiefere Lichtquellen.
Wie viel Licht wird benötigt: die Berechnung der Lumen
Um nicht schätzen zu müssen, nutze die Formel, die Electricité EGB für den Beleuchtungsplan vorschlägt: benötigte Lumen = empfohlene Lux × Fläche in m². In ihrem Beispiel benötigt ein 20 m² großes Wohnzimmer bei 150 Lux Umgebungslicht 3.000 Lumen. Diese verteilen sich auf eine Hauptleuchte mit 1.500 lm, zwei Wandleuchten mit jeweils 400 lm und eine Tischleuchte mit 700 lm.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie nicht die gesamte Beleuchtung einer einzigen Leuchte überlässt. Dieselbe Gesamtlichtmenge, auf vier Lichtquellen verteilt, sorgt für einen weicheren und flexibleren Raum.
Wende die Formel auf jeden Bereich deines offenen Wohnraums einzeln an, nicht auf die gesamte Fläche auf einmal. Die Küche braucht mehr Licht auf den Arbeitsflächen, das Wohnzimmer weniger, dafür gleichmäßiger verteiltes Licht. Wenn du die Berechnung für den Wohnbereich vertiefen möchtest, findest du Beispiele und Zahlen in unserem Ratgeber dazu, wie viele Lumen ein Wohnzimmer braucht.
Ein Tipp zur Farbtemperatur: Wähle im gesamten offenen Wohnraum einen einheitlichen Farbton, denn sehr unterschiedliche Leuchtmittel wirken im selben Blickfeld unruhig. Warmweißes Licht ist die einladendste Wahl für den Wohnbereich.
Küche: funktionales Licht ohne Schatten
Die Küche ist der technisch anspruchsvollste Bereich des offenen Wohnraums. Hier sollte das Licht klar und direkt sein und auf die Arbeitsflächen, das Spülbecken und den Kochbereich fallen, ohne dass dein Körper Schatten darauf wirft.
Febal Casa empfiehlt für die Küche Spots oder Pendelleuchten, um Arbeitsflächen mit direktem, schattenfreiem Licht zu beleuchten. Berloni ergänzt LED-Streifen oder Spots unter den Hängeschränken – eine Lösung, die oft bereits in die Küchenmöbel integriert ist.
So gehst du vor:
- Schwenkbare Deckenspots, die auf die Außenkante der Arbeitsfläche und nicht auf die Raummitte gerichtet sind: Das Licht fällt von vorne auf die Fläche, nicht von hinten.
- Unterbauleuchte, die das Licht genau dorthin bringt, wo es gebraucht wird, ohne den ganzen Raum heller zu machen. So kannst du abends nur die Küche beleuchtet lassen, während das Wohnzimmer im Halbdunkel bleibt.
- Insel oder Halbinsel, die als eigene Arbeitsfläche behandelt werden sollte, mit einer eigenen Leuchte.
Eine ausführliche Anleitung zur Anordnung finden Sie in unserem Artikel darüber, wie Sie die Küchenarbeitsplatte schattenfrei beleuchten.
Essbereich: Der Tisch als Lichtinsel
In einem offenen Wohnbereich ist der Essbereich oft der markanteste Bereich. Eine mittig über dem Tisch platzierte Leuchte prägt seinen Charakter: Sie zieht den Blick auf sich, schafft eine warme Lichtinsel rund ums Essen und grenzt den Esstisch optisch vom Sofa ab, auch wenn beide nur wenige Meter voneinander entfernt stehen.
Drei praktische Regeln:
- Richten Sie den Lichtauslass am Tisch aus, nicht an der Decke. Wenn der Stromanschluss versetzt ist, kann ein Elektriker ihn verlegen.
- Richten Sie das Licht auf die Tischplatte. Mit einer Deckenleuchte mit verstellbaren Spots können Sie den Lichtstrahl auf den Tisch richten, auch wenn der Lichtauslass nicht genau mittig sitzt.
- Sorgen Sie für einen separaten Schalter. Die Tischbeleuchtung sollte sich unabhängig einschalten lassen: Schalten Sie beim Abendessen nur sie und ein paar Lichtakzente im Wohnzimmer ein, und schon wirkt der Raum gemütlicher.
Wenn der Tisch tagsüber auch als Schreibtisch dient, ergänzen Sie eine Tisch- oder Schreibtischlampe, die Sie abends wegräumen oder umstellen können.
Wohnzimmer: mehrere Lichtebenen und indirektes Licht
Das Wohnzimmer leidet am stärksten darunter, wenn das gesamte Licht von der Decke kommt. Helles Licht nur von oben lässt die Räume flach wirken und macht den Abend eintönig. Der Wohnbereich braucht mehrere Lichtebenen: eine betonte Wand, ein Bücherregal, eine Leseecke und einige gezielte Lichtakzente.
Febal Casa nennt verstellbare Wandleuchten und Pendelleuchten als Lichtquellen, die das Wohnzimmer entspannend wirken lassen, während Berloni kleine Tischlampen und eine Leuchte neben dem Sessel empfiehlt.
So schaffen Sie indirekte Beleuchtung
Indirektes Licht trifft das Auge nicht direkt: Es strahlt zur Decke oder zu den Wänden, die es weich und gleichmäßig zurückwerfen. Das ist das Geheimnis gemütlicher Abende. Electricité EGB empfiehlt für den Fernsehabend nach oben gerichtete Wandleuchten oder versteckte LED-Lichtleisten in einer Blende, um den Kontrast zum Bildschirm und die Ermüdung der Augen zu verringern.
Konkrete Ideen:
- Wandleuchten mit Lichtstrahl nach oben oder unten neben dem Sofa oder dem Fernseher: Sie rahmen die Wand ein und schaffen eine sanfte Atmosphäre.
- Tischlampen mit mattem Lampenschirm auf einer Konsole oder einem niedrigen Möbelstück: Das Licht tritt gedämpft aus und wärmt die Ecke.
- Pilzleuchten auf einem Regalbrett oder Beistelltisch: ein skulpturaler Akzent, der gebündeltes Licht spendet.
- Wiederaufladbare kabellose Leuchten, die du je nach Abend auf den Beistelltisch, ins Bücherregal oder auf die Terrasse stellen kannst.
LDie Leseecke
Neben dem Sessel brauchst du eine Leseleuchte: eine dimmbare Tisch- oder Schreibtischleuchte auf einem Beistelltisch. Ihr Licht fällt auf die Buchseite und lässt den Rest des Raums im Halbdunkel.
Eine moderne Wohnung beleuchten: Stile, die harmonieren
In einem offenen Wohnbereich sind alle Leuchten auf einen Blick zu sehen. Deshalb ist der Stil ebenso wichtig wie das Licht. Sie müssen nicht alle gleich sein, sollten aber zur selben Stilfamilie gehören.
- Skandinavisch: helles Holz, Stoff, weiche Formen. Passt zu weißen Wänden und Naturtextilien.
- Minimalistisch: klare Linien, mattes Metall, wenige schlichte Formen. Perfekt für lackierte Küchenfronten und glatte Oberflächen.
- Retro oder Industrial Chic: schwarzes Metall, Glas, Vintage-Details. Das passt gut zu Sichtmauerwerk und dunklem Parkett.
Eine einfache Methode: Wähle ein Material oder eine Farbe, die in jedem Bereich wiederkehrt, zum Beispiel das Mattschwarz der Einbaustrahler in der Küche, das sich in den Wandleuchten im Wohnzimmer und im Fuß der Tischleuchte wiederfindet. LSo wirkt alles harmonisch, auch wenn die Modelle unterschiedlich sind.
Getrennt schaltbare Leuchten und regelbare Helligkeit
Ein offener Wohnbereich erfüllt im Laufe des Tages viele Funktionen: Frühstück, Arbeit, Abendessen, Filmabend. Damit das Licht zu den verschiedenen Situationen passt, muss sich jeder Bereich unabhängig steuern lassen, mit getrennt schaltbaren Leuchten und regelbarer Helligkeit.
- Ein Schalter pro Bereich: Küche, Essbereich, Wohnzimmer. Wenn möglich, ein Schalter neben jedem Zugang zum Bereich.
- Dimmbare Leuchten: Abends das Licht herunterzudimmen, verändert die Atmosphäre, ohne dass du an der Elektroinstallation etwas ändern musst.
- Einfache Lichtszenen: „Küche“ (volles Arbeitslicht), „Abendessen“ (Tisch und zwei Akzentlichter), „Entspannen“ (nur indirektes Licht und Tischleuchten).
Tisch-, Nachttisch- und kabellose Leuchten sind die einfachste Möglichkeit, verschiedene Lichtszenen zu schaffen: Sie erfordern keine neuen Stromkreise und lassen sich einschalten, wann immer du möchtest.
Elektroinstallation in Frankreich: Was die NF C 15-100 vorschreibt
Wenn du Decken- oder Wandanschlüsse für Leuchten hinzufügst oder versetzt, muss die Anlage in Frankreich der Norm NF C 15-100 entsprechen. Laut der Zusammenfassung von Legrand zur Norm benötigt jeder Beleuchtungsstromkreis einen geerdeten Schutzleiter, einen Leitungsschutzschalter mit höchstens 16 A und Kabel mit mindestens 1,5 mm² Querschnitt. Pro Stromkreis dürfen höchstens 8 Lichtpunkte angeschlossen werden, und es sind mindestens 2 Beleuchtungsstromkreise erforderlich (in einem Einzimmerapartment nur einer).
Der Promotelec-Leitfaden zur NF C 15-100 sieht außerdem vor, dass Beleuchtungs- und Steckdosenstromkreise auf mindestens zwei hochempfindliche Fehlerstrom-Schutzschalter (30 mA oder weniger) verteilt werden. So sitzt du nicht völlig im Dunkeln, wenn ein Fehlerstrom-Schutzschalter auslöst. Für die Küche weist Promotelec auf den separaten Stromkreis mit 2,5 mm² für die 6 Steckdosen und das Verbot hin, Steckdosen über Spüle und Kochfeld zu installieren.
Für einen offenen Wohnbereich hat das eine praktische Konsequenz: Küche und Wohnzimmer auf getrennte Stromkreise aufzuteilen, ist auch die Grundlage für eine getrennte Schaltung. Für Arbeiten an der Elektroinstallation empfiehlt Promotelec, sich an eine qualifizierte Elektrofachkraft zu wenden. Tischlampen, Wandleuchten mit Stecker und kabellose Lampen lassen sich hingegen ergänzen, ohne die Installation anzutasten.
Unsere Lampen zur Beleuchtung des offenen Wohnbereichs
Um die benötigten Lichtschichten zu schaffen, findest du in unserer Kollektion aus Lampen und Wandleuchten Wandleuchten, Tisch-, Nacht- und Schreibtischlampen, Pilzleuchten und kabellose Lampen, mit wiederaufladbaren LEDs und dimmbarer Helligkeit bei den entsprechenden Modellen, im skandinavischen, Retro- und minimalistischen Stil.
Für Küche und Essbereich richten die schwenkbare runde Deckenleuchte mit Spots und die nordische Deckenleuchte mit Spots im Industrial-Chic-Stil das Licht genau dorthin, wo es gebraucht wird. Im Wohnzimmer sorgt die Tischleuchte im Modern-Farmhouse-Stil mit USB-Anschluss für einen warmen Akzent und ermöglicht es dir, dein Telefon neben dem Sofa aufzuladen. Wir liefern schnell innerhalb der Europäischen Union und nach Kanada, mit Geld-zurück-Garantie und einem Kundenservice, der sieben Tage die Woche erreichbar ist.
Unser Standpunkt
Wenn Sie uns wegen eines offenen Wohnbereichs schreiben, lautet die Frage fast immer gleich: „Welche Deckenleuchte soll ich in die Mitte hängen?“ Unsere Antwort ist fast immer dieselbe: keine, die allein für sich steht. Ein großer Raum erwacht zum Leben, wenn das Licht tiefer hängt, aus mehreren Richtungen und auf verschiedenen Höhen kommt und jeder Bereich seine eigene Beleuchtung hat.
Wir setzen deshalb auf dekorative Lampen, die man aufstellt, an die Wand hängt oder flexibel umstellen kann. Eine Wandleuchte neben dem Sofa, eine Tischlampe auf der Konsole, eine kabellose Lampe auf dem Beistelltisch: Sie verwandeln einen gut beleuchteten Raum in einen gemütlichen. Und sie lassen sich an einem Nachmittag ergänzen, ganz ohne Bauarbeiten.
Unser Tipp: Beginnen Sie mit der Abendbeleuchtung. Stellen Sie sich den Moment vor, in dem Sie es sich auf dem Sofa oder am Tisch gemütlich machen möchten, und wählen Sie die zwei oder drei Lichter aus, die dann eingeschaltet sein sollen. Die funktionale Beleuchtung in der Küche und die Strahler kommen danach. Sie lassen sich leichter dosieren, wenn die gewünschte Atmosphäre bereits feststeht.
Simon
Häufige Fragen
Wie beleuchtet man einen kleinen offenen Wohnbereich?
Nutzen Sie dasselbe Zonenprinzip, aber mit weniger Lichtquellen: eine funktionale Beleuchtung für die Küche, einen Lichtpunkt über dem Tisch und zwei Akzentlichter im Wohnzimmer. Bevorzugen Sie Wandleuchten und Tischlampen statt sperriger Deckenleuchten, denn sie halten die Decke frei und lassen den Raum luftiger wirken. In einem Einzimmerapartment erlaubt die französische Norm einen einzigen Beleuchtungsstromkreis.
Wie viele Lichtpunkte braucht ein offener Wohn- und Küchenbereich?
Als Richtwert gilt: mindestens 5 für einen kleinen und mindestens 7 für einen großen offenen Wohnbereich. Verteilen Sie die Lichtpunkte nach Funktion: Küche, Essen, Wohnzimmer, Lesen und Durchgänge. Sie müssen nicht alle gleichzeitig eingeschaltet sein: Ihr Vorteil liegt darin, dass sie sich kombinieren lassen.
Kann man Küche und Wohnzimmer allein mit Licht voneinander abgrenzen?
Ja, und das ist die dezenteste Art, Bereiche voneinander abzugrenzen. Helleres, direkteres Licht in der Küche, gebündeltes Licht über dem Tisch und tief platzierte, warme Lichtquellen im Wohnzimmer schaffen visuelle Grenzen, ohne Wände zu errichten. Das funktioniert am besten, wenn jeder Bereich separat eingeschaltet werden kann.
Welche Art von Licht eignet sich für eine moderne Wohnung?
Ein stimmiges Lichtkonzept mit einheitlicher Farbtemperatur, mehreren Beleuchtungsebenen und Lampen im gleichen Stil, ob skandinavisch, minimalistisch oder retro. Wählen Sie Modelle mit regelbarer Helligkeit, um vom Tageslicht zur Abendstimmung zu wechseln. Ein wiederkehrendes Material oder eine wiederkehrende Farbe verbindet die verschiedenen Bereiche.
Quellen
- DesignMag: So beleuchten Sie einen offenen Wohnbereich
- Berloni: Beleuchtung einer offenen Küche
- Case & Interni: So richten Sie einen offenen Wohnbereich mit Küche und Wohnzimmer ein
- Electricité EGB: Beleuchtungsplan
- Febal Casa: So beleuchten Sie einen offenen Wohnbereich
- Legrand: Norm NF C 15-100 und Beleuchtung
- Promotelec: Broschüre NF C 15-100
- Promotelec: Wie viele Steckdosen pro Raum?

