Beleuchtung fürs Homeoffice: Lampen richtig auswählen und platzieren

Lampe de bureau nichée dans une alcôve cosy

Eine gute Beleuchtung am heimischen Arbeitsplatz beruht auf drei Maßnahmen: einer sanften Allgemeinbeleuchtung im Raum, einer verstellbaren Zusatzleuchte auf der richtigen Seite und Leuchtmitteln mit der passenden Lichtfarbe. Wenn diese drei Elemente zusammenspielen, müssen sich die Augen nicht mehr mit Spiegelungen, Schatten oder starken Kontrasten auseinandersetzen. So wird der Arbeitsplatz zu einem Ort, an dem man sich gerne aufhält. Dieser Ratgeber erklärt Ihnen, wie Sie alles aufeinander abstimmen – mit konkreten Richtwerten französischer Fachorganisationen und Einrichtungsideen, damit Ihr Arbeitsplatz genauso angenehm aussieht, wie er sich nutzen lässt.

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Kurz gesagt

  • Für einen Bildschirm mit dunklem Hintergrund sollten auf der Tastaturfläche 200 bis 300 lx erreicht werden, bei hellem Hintergrund 300 bis 500 lx.
  • Wählen Sie Leuchtmittel mit warmweißer bis neutralweißer Lichtfarbe von etwa 2.700 bis 3.500 K und guter Farbwiedergabe (Farbwiedergabeindex über 80).
  • Stellen Sie die Zusatzleuchte auf die Ihrer dominanten Hand gegenüberliegende Seite und achten Sie darauf, dass sich keine Lichtquelle direkt in Ihrem Sichtfeld befindet.
  • Kombinieren Sie eine indirekte Allgemeinbeleuchtung mit einer Schreibtischleuchte mit Gelenkarm. So vermeiden Sie sowohl starke Kontraste als auch Spiegelungen auf dem Bildschirm.

Inhaltsverzeichnis

Warum die Beleuchtung im Homeoffice so wichtig ist

Die meisten Arbeitsplätze in einem Schlafzimmer, Wohnzimmer oder einer Flurnische müssen mit der Beleuchtung des Raums auskommen: einer zentralen Deckenleuchte, manchmal auch einer zweckentfremdeten Nachttischlampe. Das reicht, um eine Viertelstunde am Computer zu sitzen. Wer mehrere Stunden täglich arbeitet, braucht etwas anderes. Bei zu schwachem Licht müssen die Augen mehr leisten. Zu helles oder ungünstig ausgerichtetes Licht verursacht Spiegelungen auf dem Bildschirm. Und ein einzelner Lichtschein in einem dunklen Raum ermüdet durch den starken Kontrast.

L’Die Beleuchtung eines Büros erfüllt also zwei sich ergänzende Aufgaben. Die erste ist funktional: Tastatur, Dokumente und Bildschirm mühelos klar erkennen. Die zweite betrifft die Atmosphäre: Der Raum soll ein gemütlicher Lebensraum bleiben, in dem man sich nicht wie in einem Großraumbüro fühlt. Beides steht nicht im Widerspruch. Eine gut gewählte Leuchte erfüllt beide Aufgaben, und genau deshalb lohnt es sich, das Thema sowohl unter praktischen als auch unter dekorativen Gesichtspunkten zu betrachten.

Orientierung: Lux, Lichtfarbe und Farbwiedergabe

Wie viel Lux zum Arbeiten am Bildschirm?

Für Bildschirmarbeitsplätze empfiehlt das INRS eine Beleuchtungsstärke im Tastaturbereich von 200 bis 300 lx bei einem Bildschirm mit dunklem Hintergrund und von 300 bis 500 lx bei einem Bildschirm mit hellem Hintergrund. Dieser Unterschied ist wichtig: Die meisten aktuellen Programme haben einen weißen Hintergrund, sodass Ihr Schreibtisch eher im oberen Bereich liegen sollte. Wenn Sie den ganzen Tag in einem Editor mit dunklem Design arbeiten, können Sie die Beleuchtungsstärke niedriger halten und für eine gedämpftere Atmosphäre sorgen.

Lux wird auf der Arbeitsfläche gemessen, nicht an der Decke. Ein leistungsstarkes Leuchtmittel, das weit von Ihrem Schreibtisch entfernt angebracht ist, liefert manchmal nur einen Bruchteil der Beleuchtungsstärke, die Sie erwarten. Für viele Smartphones gibt es Luxmeter-Apps: Sie ersetzen zwar kein Messgerät, liefern aber einen hilfreichen Richtwert, um die Beleuchtung vor und nach einem Lampenwechsel zu vergleichen.

Welche Farbtemperatur ist die richtige?

Die in Kelvin angegebene Farbtemperatur beschreibt den Farbton des Lichts: Bei etwa 2 700 K ist es warm und bernsteinfarben, bei etwa 5 000 K wird es weiß und kalt. Für Büros empfiehlt die Association française de l’éclairage eine Farbtemperatur zwischen 2 700 und 3 500 K, weist aber darauf hin, dass bei einer Beleuchtungsstärke von 500 Lux ein Farbton von 3 000 bis 5 000 K geeignet sein kann.

Für einen Raum zu Hause ist warmes bis neutralweißes Licht am angenehmsten: Es fügt sich in die Atmosphäre der übrigen Wohnung ein und bleibt auch am Tagesende angenehm. Wenn Sie viele Papierdokumente lesen, sorgt ein neutraler Farbton an der Zusatzleuchte für eine klarere Lesbarkeit. Achten Sie jedoch darauf, in einem Raum Leuchtmittel aus derselben Farbtonfamilie zu verwenden: Eine sehr kaltweiße Deckenleuchte und eine sehr warmweiße Lampe ergeben ein uneinheitliches Gesamtbild, das dem Auge auffällt.

L’indice de rendu des couleurs

Eine letzte Zahl verdient Ihre Aufmerksamkeit: Sie steht auf der Verpackung der Leuchtmittel neben den Buchstaben IRC oder Ra. Für die künstliche Beleuchtung in Büros empfiehlt das INRS Leuchten mit einem Farbwiedergabeindex von über 80. Dabei geht es nicht nur um Ermüdung, sondern auch um die Freude an der Arbeit: Eine gute Farbwiedergabe bringt die Maserung Ihrer Tischplatte, den Stoff eines Sessels oder die Farbtöne eines Posters zur Geltung, statt sie blass wirken zu lassen.

Tageslicht hat Vorrang

Keine Glühbirne kann das Fenster ersetzen. Am Schreibtisch ist natürliches Licht vorzuziehen, denn es trägt zur Wachheit und zum psychischen Wohlbefinden bei, wie aus den vom französischen Beleuchtungsverband Association française de l’éclairage verbreiteten Beobachtungen hervorgeht. Wenn Sie die Wahl haben, stellen Sie Ihre Arbeitsfläche also in die Nähe eines Fensters.

Bleibt die Frage der Ausrichtung. L’INRS empfiehlt, den Bildschirm senkrecht zum Tageslichteinfall aufzustellen. Steht er gegenüber dem Fenster, spiegelt sich der Himmel im Bildschirm; steht er mit dem Rücken zum Fenster, stören Ihr Schatten und die Spiegelung der Fensterscheibe auf dem Display beim Lesen. Seitlich aufgestellt profitiert der Schreibtisch vom Tageslicht, ohne dass Blendung oder Spiegelungen stören. Ein heller Vorhang oder eine Jalousie ermöglicht es anschließend, die Lichtintensität zu den Tageszeiten zu regulieren, an denen die Sonne tief steht.

Schreibtisch senkrecht zu einem Fenster aufgestellt

Am Abend oder an trüben Herbst- und Wintertagen übernimmt die künstliche Beleuchtung. Dann wird die Kombination aus Allgemeinbeleuchtung und Arbeitsleuchte entscheidend.

Allgemeinbeleuchtung und Schreibtischlampe kombinieren

Das Prinzip ist einfach: Der Raum erhält eine sanfte Hintergrundbeleuchtung, und der Arbeitsbereich wird gezielt zusätzlich beleuchtet. Eine Deckenleuchte oder Pendelleuchte sorgt für die Grundbeleuchtung; die Schreibtischlampe ergänzt das Licht dort, wo Ihre Augen arbeiten. Die beiden Helligkeitsstufen sollten nicht zu weit auseinanderliegen. Wenn in einem dunklen Raum nur eine Lampe den Schreibtisch beleuchtet, ermüdet der Kontrast zwischen dem Lichtkreis und der Dunkelheit ringsum die Augen – wie ein Scheinwerfer auf einer leeren Bühne.

Eine Möglichkeit, dies ohne komplizierte Berechnungen zu erreichen, besteht darin, in drei Schritten vorzugehen. Schalten Sie zuerst nur die Allgemeinbeleuchtung ein und prüfen Sie, ob der Raum angenehm beleuchtet ist und sich hinter dem Bildschirm keine dunklen Bereiche befinden. Schalten Sie anschließend die Schreibtischlampe ein und richten Sie sie so aus, dass sie die Unterlagen und die Tastatur beleuchtet, niemals den Bildschirm. Wenn Sie schließlich einen Dimmer oder eine Lampe mit einstellbarer Helligkeit haben, passen Sie die Beleuchtung langsam an, bis die Helligkeit des Bildschirms, der Arbeitsfläche und des Hintergrunds im Raum ähnlich erscheinen.

L’indirekte Beleuchtung ist übrigens ein wertvoller Verbündeter für die Hintergrundbeleuchtung. L’Das INRS hält sie für weniger ermüdend für die Augen und empfiehlt sie für Präzisionsarbeiten, sofern sie keine Reflexionen auf Bildschirmen erzeugt. Eine Wandleuchte, die das Licht zur Decke lenkt, oder eine Pendelleuchte mit diffus streuendem Schirm erzeugt einen umhüllenden Lichtschein, der den ganzen Raum sanfter wirken lässt.

Deckenleuchte und Pendelleuchte

Im heimischen Arbeitszimmer ist die zentrale Deckenleuchte nach wie vor die gängigste Lösung. Wählen Sie ein Modell mit diffusem Licht und Opalglas oder einem Stoffschirm statt einer Reihe von Spots, die harte Lichtkegel werfen. Letztere erzeugen blendende Lichtpunkte und werfen Schatten auf die Arbeitsfläche. Eine Pendelleuchte eignet sich gut für einen Schreibtisch in der Mitte eines Raums, sofern die Lichtquelle von Ihrem Stuhl aus nicht direkt sichtbar ist. Bei Modellen mit freiliegender Glühbirne schafft ein kleiner Diffusor oder eine mattierte Glühbirne Abhilfe.

Wandleuchten und Tischlampen

Steht der Schreibtisch direkt an einer Wand, sorgt eine Wandleuchte mit nach oben gerichtetem Licht für eine ausgezeichnete Hintergrundbeleuchtung. Eine Lampe auf einem Regal oder einem niedrigen Möbelstück hinter Ihnen ergänzt die Beleuchtung um einen sanften Lichtpunkt, der den Raum ausgleicht. Diese zusätzlichen Lichtquellen dienen sowohl der Dekoration als auch dem Komfort: Sie schaffen Tiefe und verhindern, dass Ihr Schreibtisch wie ein unpersönlicher Arbeitsplatz wirkt.

Wo sollte die Schreibtischlampe stehen?

Die Position ist genauso wichtig wie die Lampe selbst. Beleuchtungsprofis empfehlen, die Lampe auf der Seite gegenüber der dominanten Hand zu platzieren, also bei Rechtshändern links. So werfen Ihre Hand und Ihr Stift keinen Schatten auf das Blatt, auf dem Sie schreiben. Linkshänder machen es umgekehrt.

Dasselbe Dokument empfiehlt, sichtbare Lichtquellen in einem Winkel von 30° oberhalb des Blickfelds zu vermeiden. Auch L’INRS empfiehlt dies: Keine künstliche Lichtquelle darf im Arbeitsbereich direkt im Blickfeld sichtbar sein. Prüfen Sie konkret in Ihrer Arbeitsposition, ob Sie die unbedeckte Glühbirne sehen können, weder direkt in Ihrem Blickfeld noch als Spiegelung auf dem Bildschirm. Ist das der Fall, senken Sie den Lampenschirm ab, neigen Sie den Lampenkopf oder versetzen Sie die Lampe um einige Zentimeter.

Ein einfacher Test ist aussagekräftiger als eine Skizze: Setzen Sie sich hin, schalten Sie den Bildschirm ein und betrachten Sie seine schwarze Oberfläche im Standby-Modus. Die Spiegelungen, die Sie darauf sehen, werden Ihre Arbeit stören. Verschieben Sie die Lampe oder den Bildschirm, bis sie verschwinden.

In Büros weist das INRS darauf hin, dass Leuchten auch mit Abschirmgittern ausgestattet sein können, um Blendung zu vermeiden. Zu Hause bietet ein tiefer Reflektor, ein außen blickdichter Lampenschirm oder ein Lampenkopf, dessen Lichtstrahl nach unten gerichtet ist, denselben Effekt.

Eine Design-Schreibtischlampe wählen, die angenehm bleibt

Eine schöne Lampe allein reicht nicht, sie muss auch ihren Zweck erfüllen. Beleuchtungsfachleute empfehlen für den Arbeitsplatz eine Zusatzleuchte mit geringer Leuchtdichte, einem Reflektor als Blendschutz und einem Gelenkarm, mit dem sich das Licht ausrichten lässt. Das ist eine ausgezeichnete Orientierungshilfe beim Kauf, denn sie passt auch zu dem, worauf es beim Design ankommt: eine ausdrucksstarke Form, ein schwenkbarer Arm und ein Lampenschirm, der den Arbeitsbereich gliedert.

Auf diese Kriterien kommt es wirklich an.

Die Beweglichkeit von Arm und Lampenkopf

Mit einem Gelenkarm können Sie das Licht dorthin bringen, wo Sie es brauchen: morgens auf den Notizblock, nachmittags auf die Tastatur, am Ende des Tages auf ein Buch. So müssen Sie nicht die Arbeitsmaterialien statt der Lampe verschieben. Achten Sie darauf, dass die Gelenke die Position halten und nicht absinken und dass die Reichweite Ihre gesamte Arbeitsfläche abdeckt.

Ein gezielter Lichtstrahl

Ein Lampenschirm, ein Reflektor oder ein schwenkbarer Lampenkopf verhindert, dass die Lichtquelle Sie blendet. Das Licht sollte auf die Arbeitsfläche fallen, nicht in die Augen. Lampen mit einem leuchtenden Balken oder einer diffus leuchtenden Fläche sorgen für eine gleichmäßigere Beleuchtung als solche mit freiliegender Glühbirne.

L’einstellbare Intensität

Im Laufe des Tages ändern sich Ihre Bedürfnisse. Eine Lampe, deren Helligkeit und möglichst auch Farbtemperatur einstellbar sind, passt sich dem schwindenden Tageslicht und der jeweiligen Tätigkeit an: Texteingabe, Lesen, Skizzieren, Videoanruf. So lässt sich die Lampe auch auf die Grundbeleuchtung des Raums abstimmen, ohne das Leuchtmittel wechseln zu müssen.

Stil und Materialien

Hier kommt das Design ins Spiel. Matt schwarzes Metall mit schlanken Linien passt gut zu einer modernen oder industriellen Einrichtung. Helles Holz und sanfte Farbtöne erinnern an den skandinavischen Stil. Messing oder warme Oberflächen verleihen einem Schreibtisch im Wohnzimmer eine behagliche Note. L’important ist, eine Lampe zu wählen, die zu den Möbeln in der Nähe passt: Griffe, Stuhlbeine, Regalrahmen. Ein Material, das an zwei oder drei Stellen wiederkehrt, reicht aus, um dem Ganzen ein harmonisches Gesamtbild zu verleihen.

Platzsparend und unauffällig

Auf einem kleinen Schreibtisch zählt jeder Zentimeter Arbeitsfläche. Eine Klemmleuchte oder eine Lampe mit kompakter Basis schafft Platz, und ein Modell mit integriertem Stauraum hält Stifte und Ladekabel griffbereit. Kabellose Modelle sind praktisch, wenn der Schreibtisch oft den Platz wechselt: Je nach Tageszeit können Sie sie von einem Tisch zum anderen mitnehmen.

Die Beleuchtung an Ihre Tätigkeit anpassen

Nicht jeder Schreibtisch wird für dieselben Tätigkeiten genutzt, und die Beleuchtung sollte zu dem passen, was Sie dort tun.

Den ganzen Tag am Bildschirm arbeiten

Die Lux-Empfehlung des INRS gilt hier in vollem Umfang. Sorgen Sie für eine sanfte Grundbeleuchtung, eine Zusatzlampe, die auf Tastatur und Unterlagen gerichtet ist, und einen Bildschirm, der seitlich zum Fenster steht. Achten Sie auf einen sauberen Bildschirm, denn Verschmutzungen streuen das Licht und verstärken Spiegelungen.

Lesen und Schreiben von Hand

Zum Lesen oder Schreiben sorgen eine näher platzierte Lampe und ein neutralerer Farbton für einen angenehmen Kontrast. Der Gelenkarm kommt hier voll zur Geltung: Sie rücken den Lampenkopf näher ans Blatt, neigen ihn, um Spiegelungen auf dem Papier zu vermeiden, und entfernen ihn am Ende wieder.

Kreative Tätigkeiten

Zeichnen, Nähen, Modellbau, Kalligrafie: Die Farbwiedergabe wird entscheidend. Daher empfiehlt es sich, Leuchtmittel mit einem Farbwiedergabeindex über 80 zu wählen. Eine dimmbare Lampe hilft dabei, Farbabstufungen besser zu erkennen, und eine zweite Lichtquelle verhindert Schatten, die von der Hand geworfen werden.

Videokonferenzen

Um auf dem Bildschirm vorteilhaft auszusehen, sollten Sie nicht von hinten beleuchtet werden. Weiches Licht von vorne, leicht seitlich, ist besser als eine Schreibtischlampe, die auf Ihr Gesicht gerichtet ist. Stellen Sie eine diffuse Lichtquelle hinter den Bildschirm oder seitlich davon auf, um harte Schatten zu vermeiden.

Der Arbeitsbereich im Wohnraum

Wenn der Schreibtisch mit einem Sofa oder Bett im selben Raum steht, stellt sich die Frage, wie man das Arbeitszimmer abends „schließen“ kann. Eine zusätzliche Lampe ausschalten und stattdessen ein wärmeres, stimmungsvolles Licht einschalten: Dieses Ritual markiert das Ende des Arbeitstags und gibt dem Raum seine Behaglichkeit zurück.

Unsere Perspektive

Bei Éclairage Déco sehen wir das Homeoffice als vollwertigen Wohnbereich und nicht als Kompromiss. Wir sind der Meinung, dass eine Arbeitsleuchte zwei Versprechen zugleich einlösen sollte: genau das ausleuchten, woran Sie gerade arbeiten, und den Raum verschönern, in dem Sie Ihre Tage verbringen.

Deshalb bieten wir Schreibtischlampen mit sorgfältig gestalteten Linien in skandinavischem, industriellem oder modernem Stil und durchdachten Details für den täglichen Gebrauch: Gelenkarm, dimmbares Licht oder integrierte Aufbewahrung, je nach Modell. Sie lassen sich einfach aufstellen und machen sich sowohl auf einem Schreibtisch als auch auf einer Konsole gut.

Unsere Überzeugung ist einfach: Gute Beleuchtung entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Lichtquellen. Sanftes Licht für den Raum, eine gut ausgerichtete Arbeitsleuchte und ein warmer Farbton, der die Atmosphäre im restlichen Zuhause aufgreift. Und falls Ihnen ein Modell bei sich zu Hause doch nicht zusagt, können Sie es dank unserer 30-tägigen Zufriedenheitsgarantie ganz in Ruhe ausprobieren. Unser Kundenservice ist 7 Tage die Woche auf Französisch für Sie da.

Simon

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Einige häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

Erster Fehler: sich mit einer einzigen Deckenleuchte zufriedengeben. Sie beleuchtet den Raum, wirft aber oft Ihren Schatten auf die Arbeitsfläche und lässt die Tastatur weniger hell erscheinen als den Rest. Eine zusätzliche Lampe gleicht das mit einem Handgriff aus.

Zweiter Fehler: eine Lampe nur nach ihrer Form auswählen. Eine sehr schöne Leuchte, deren Lichtquelle sichtbar ist oder deren Leuchtenkopf sich nicht bewegen lässt, wird bald zugunsten der Wohnzimmerlampe nicht mehr benutzt. Achten Sie vor dem Kauf immer auf das Gelenk, den Reflektor und die Möglichkeit, die Helligkeit einzustellen.

Dritter Fehler: sehr unterschiedliche Farbtemperaturen mischen. Eine kaltweiße Deckenleuchte in Kombination mit einer bernsteinfarbenen Lampe verleiht dem Büro zwei unterschiedliche Stimmungen. Wählen Sie Leuchtmittel aus derselben Farbtemperaturfamilie zwischen 2 700 und 3 500 K, damit alles stimmig wirkt.

Vierter Fehler: den Bildschirm ignorieren. Eine Lampe, die auf den Monitor gerichtet ist, erzeugt einen weißen Schleier und verringert den Kontrast. Richten Sie den Lichtstrahl immer auf die Arbeitsfläche, niemals auf den Bildschirm, und neigen Sie die Lampe so, dass die Spiegelung nicht in Ihre Augen fällt.

Fünfter Fehler: die Beleuchtung im Laufe der Jahreszeiten nicht neu bewerten. Ihr Büro hat im Juni nicht dasselbe Licht wie im Dezember. Im Winter benötigen Sie früher und länger zusätzliches Licht; mit einer dimmbaren Lampe müssen Sie keine andere kaufen.

Einige häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

Ein Einrichtungsbeispiel für ein 8 m² großes Büro

Stellen wir uns einen kleinen Schreibtisch in einem Gästezimmer mit einem Fenster an der linken Wand vor. Die Arbeitsplatte steht senkrecht zum Fenster, sodass das Tageslicht seitlich einfällt. An der Decke verbreitet eine Hängelampe mit Stoffschirm warmes Licht mit 2 700 K und verleiht dem Raum seine Atmosphäre. Auf dem Schreibtisch links für eine rechtshändige Person beleuchtet eine Lampe mit Gelenkarm in einem neutralen Farbton und mit etwa 3 000 K die Tastatur und die Notizbücher. Hinter dem Schreibtisch auf einem Regal wärmt eine kleine Tischleuchte die Wand auf und verringert den Kontrast zwischen Bildschirm und Hintergrund.

Abends schalten wir die Schreibtischlampe aus und lassen die Pendelleuchte und die Tischleuchte an: Der Raum wirkt wieder wie ein Gästezimmer. Dieses Szenario mit nur drei Lichtquellen erfüllt alle oben genannten Empfehlungen: Tageslicht von der Seite, keine sichtbare Lichtquelle im Sichtfeld, die Lampe auf der gegenüberliegenden Seite der dominanten Hand und harmonische Farbtöne.

FAQ

Welche Lampe eignet sich für ein Homeoffice?

Bevorzugen Sie eine Zusatzleuchte mit schwenkbarem Arm, einem Reflektor oder Lampenschirm zur Begrenzung der Blendung und möglichst mit einstellbarer Helligkeit. Sie ergänzt die Allgemeinbeleuchtung des Raums und wird auf der gegenüberliegenden Seite Ihrer dominanten Hand aufgestellt. Wählen Sie beim Stil eine Ausführung, die zu Ihrer übrigen Einrichtung passt.

Welche Farbtemperatur eignet sich für ein Homeoffice?

L’Französische Beleuchtungsverband empfiehlt für Büros eine Farbtemperatur zwischen 2 700 und 3 500 K. Ein warmer bis neutraler Farbton ist für einen Raum zu Hause angenehm. Verwenden Sie für alle Leuchtmittel im Büro dieselbe Farbtonfamilie, damit eine einheitliche Atmosphäre entsteht.

Wie viele Lux braucht man für die Arbeit am Bildschirm?

L’INRS empfiehlt 200 bis 300 lx auf dem Tastaturbereich bei einem Bildschirm mit dunklem Hintergrund und 300 bis 500 lx bei einem Bildschirm mit hellem Hintergrund. Da die meisten Anwendungen einen hellen Hintergrund anzeigen, sollten Sie sich eher am oberen Ende des Bereichs orientieren. Messen Sie auf der Arbeitsfläche, nicht an der Decke.

Wo sollte die Schreibtischlampe stehen, um Spiegelungen zu vermeiden?

Stellen Sie sie auf der gegenüberliegenden Seite Ihrer dominanten Hand auf, also links, wenn Sie Rechtshänder sind, und richten Sie den Lichtstrahl auf die Arbeitsfläche statt auf den Bildschirm. In Ihrem Sichtfeld sollte keine Lichtquelle sichtbar sein. Wenn Sie eine Spiegelung auf dem ausgeschalteten Bildschirm sehen, verschieben Sie die Lampe oder den Bildschirm.

Braucht man zusätzlich zur Schreibtischlampe eine Allgemeinbeleuchtung?

Ja. Eine einzelne Lampe in einem dunklen Raum erzeugt einen anstrengenden Kontrast für die Augen. Ein sanftes, vorzugsweise indirektes Umgebungslicht gleicht die Helligkeit von Bildschirm, Arbeitsfläche und dem Hintergrund des Raums an und sorgt für eine einladendere Atmosphäre.

Quellen

Empfehlungen

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